Hallo liebe Gäste,

am letzten Tag meiner Panchakarma Kur hier in Rheinhessen blicke ich auf Tage zurück, die mich in vielerlei Hinsicht weiter gebracht haben. Doch bevor ich in Erinnerungen schwelge, möchte ich Euch wieder von einer Behandlungsmethode im Rahmen meiner Ayurveda Kur berichten, nämlich heute von „Nasya“.

Ups, was kommt jetzt?

„Elischeba, Sie bekommen heute vormittag eine Gesichtsmassage, welche die Nasenschleimhaut regeneriert.“ Doch ein paar Minuten, nachdem ich auf der Liege platz genommen habe, scheint Heilpraktiker Wolfgang Neutzler etwas eher unangenehmes mit mir vor zu haben. „So, jetzt bekommen Sie Öl in ein Nasenloch. Wenn Sie ganz feste einatmen, dann läuft alles bestens. Ziehen Sie jedoch nicht genug Luft, dann kommt`s in die Kehle und das wird unangenehm.

„Na toll“ denke ich mir. Ich fühle mich wie ein kleines Kind, das bittere Medizin vom Doktor kriegt und lächele bei dem Gedanken ein bisschen in mich rein. Und Schwupp – das beißende Zeug ist ordnungsgemäß drin. Danach die andere Seite. Als ich erfahre, dass diese eher unangenehme Prozedur nun zweimal wiederholt wird, schlage ich dem 62-jährigen einen Deal vor: Beim zweiten Mal mehr Tröpfchen und dafür das dritte Mal weglassen. Abgemacht!

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Wieso habe ich das nicht eher erfahren?

Mein Gesicht und Kopf wird noch einmal kurz massiert und blockierte Energien in Fluss gebracht. Nasya-Öle wirken abschwellend, antibakteriell und regenerieren die Nasenschleimhaut. „Wieso haben Sie mir denn nicht vorher gesagt, dass ich Tropfen in die Nase bekomme?“ frage ich den Ayurveda Koch und Therapeuten grinsend.

Er fragt mich, ob ich mich dann auf die Behandlung gefreut hätte? So wäre ich doch viel lockerer und würde nachher sagen: „War doch gar nicht schlimm.“ Recht hat er. Was mich wohl das nächste Mal erwartet, wenn es „auf zur Massage“ heißt?

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Wow – wogegen das alles gut ist

Dann beschreibt mir der Heilpraktiker die Wirkungen von der Nasya-Behandlung im Ayurveda: Linderung bei Kopfschmerzen, Migräne, Ohrenschmerzen, Schwerhörigkeit, Schwindel, Sehschwäche, Stirnhöhlenkatarrh, Trockenheit der Gesichtshaut, Verlust von Geruchs- und Geschmacksempfindung und Zahnfleischerkrankungen. Wow – ich bin beeindruckt und stelle fest, dass ich noch freier atme.

„Es kann sein, dass Sie jetzt sehr häufig niesen müssen“, bereitet mich Herr Neutzler auf die nächsten Stunden vor. Nö – niesen muss ich nicht – ich schlafe die Nacht nur ganz toll – auch ein positiver Nebeneffekt einer Panchakarma Kur.

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Rückblick und Kurschatten

Am letzten Tag bin ich ein bisschen wehmütig. Mein Schatz ist mittlerweile hier und kann verstehen, dass ich im Ayurveda Hotelchen einen Kurschatten hatte. Dieser hat vier Beine, ist ein extrem freundlicher Golden Retriever und heißt Anton. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich durch tägliches Gassi gehen und stundenlanges Kuscheln innerhalb weniger Tage so stark an einen Hund binden kann.

Auch ist mir die 29-jährige Therapeutin Bianca ans Herz gewachsen, mit der ich viele Gespräche geführt habe und welche die einzige Person ist, mit der ich mich hier geduzt habe. Die genialen Marmapunktmassagen von Herrn Neutzler werde ich sehr vermissen – doch diese kann man nicht beschreiben, man muss sie erleben. Die persönliche Atmosphäre hier im Beauty Hotelchen Nierstein ist toll – außerdem die authentischen Heilmethoden und die neuen Erfahrungen und Sichtweisen, die mir vermittelt wurden.

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Eine ausgiebige Foto-Reportage wird innerhalb der nächsten Woche auf http://www.Elischebas-Reisen.de online sein! Bleiben Sie dran und haben Sie ein schönes Restwochenende.

Liebe Grüße von Elischeba

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