Jedes Jahr das Gleiche. Im Winter komme ich morgens schlecht aus den Federn und fühle mich häufig schlapp. Auch wenn ich es tatsächlich mal schaffe, acht Stunden zu schlafen, dann scheint das nicht genug gewesen zu sein.

Werden die Tage dagegen langsam wieder heller und länger, liegt der Duft des Frühlings in der Luft und fangen die Vögel an zu zwitschern, dann spüre ich, dass nicht nur die Natur erwacht, sondern mein ganzer Körper. Vor positiver Energie und Tatkraft bin ich dann kaum noch zu bändigen.

Weniger Stoff am Körper, eine sanfte Bräunung meiner Haut und ich fühle mich beim Blick in den Spiegel wesentlich attraktiver, als mit einem Rollkragenpullover im Januar.

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Nun, eine Winterdepression ist das zwar bei mir glücklicherweise noch nicht und gelegentliche Stimmungstiefs sind in der trüben Jahreszeit auch völlig menschlich. Wer jedoch unter schwerer und anhaltender Niedergeschlagenheit leidet, der sollte sich auf jeden Fall Tipps von einem Arzt einholen.

Ich habe ein paar Wege gefunden, wie ich den grauen Winter überstehen kann. Hier meine persönlichen Tipps:

  • Umweltschonende Tageslichtlampen wähle ich zum Lesen und Arbeiten in der Wohnung.
  • Vanilleduft-Kerzen und Salzkristalle, wenn ich Gemütlichkeit wünsche.
  • Außerdem gibt es in unserem Haus kaum weiße Wände. Farben wie Gelb, Hellblau und Grün vermitteln selbst im tiefsten Winter einen mediterranen Touch und sorgen für gute Laune.
  • Bunte Accessoires wie Bettdecken und Vorhänge machen auch schon eine Menge aus, wenn man weiße Wände besitzt, aber nicht gleich renovieren möchte (Foto: Hotel Kalura, Sizilien).

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  • Scheint draußen die Sonne, versuche ich im Winter ein paar Minuten an die frische Luft zu gehen und diese wenigen Strahlen bewusst auf mich wirken zu lassen. Das tut gut und ist nebenbei hilfreich für meine innere Vitamin D Bildung.
  • Meine Mode ist auch im Winter eher farbenfroh. Zu Röhrenjeans trage ich zum Beispiel rote Pullover, blaue Blusen und Shirts oder einen Schal in Lila. Farbtupfer wirken sich positiv auf mein Empfinden aus (Foto: Beauty Hotelchen Nierstein).

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  • Der Winter hat auch schöne Seiten. Mein Schatz und ich lieben Weihnachtsmärkte und lange Filmabende mit Spekulatius oder winterlichem Gebäck. Wenn es draußen so richtig kalt und nass ist, dann ist es zu Hause doch irgendwie noch gemütlicher!
  • Ein Tag in einer Saunalandschaft bewirkt bei mir einen enormen Erholungsschub. Ich mag zum Beispiel das monte mare in Rheinbach ganz gern. Für SeaStar TV habe ich letztes Jahr den Badleiter Peer Schwetzler interviewt. Hier spricht er über Partnermassagen und Saunen:

Tja, wenn jemand auf die Idee kommt, so einen Wellness-Tempel in meinem Wohnort zu erstellen, dann werde ich sicherlich eine treue Kundin werden 😉

Komm gut über den Winter – die Tage werden ganz langsam wieder heller und der nächste Frühling steht bereits vor der Tür!

Gute Lanue wünscht Elischeba