Während der Schwangerschaft spüren viele Frauen den Drang nach Bewegung. Allerdings mag anstrengender Sport häufig kontraproduktiv sein. Momentan genieße ich ein paar Tage im Beauty Hotelchen Nierstein und bekomme von deren sympathischen Yogalehrerin Bianca Schneider wertvolle Anregungen mit auf den Weg.

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Zum Beispiel verspüren viele Schwangere vor allem gegen Ende der neun Monate ein Gefühl von schweren Beinen. Der Schulterstand – eine perfekte Übung zur Vorbeugung von Besenreisern und Krampfadern – beugt dem zwar vor, könnte jedoch schwer werden.

Wer jedoch ein Dinkel- oder Yogakissen unter Rücken und Gesäß legt, der kann diese Asana richtig lange halten und tut etwas für die Gesundheit der Beine. Auch mit Umkehrhaltungen sollte Frau nun vorsichtiger umgehen. Ein absolutes No Go sind Übungen, bei denen die Luft angehalten wird, was mir auch logisch erscheint.

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Bianca und ich unterhalten uns darüber, dass Mamas ihren ungeborenen Babys gemäß vielen Geburtsvorbereitungskursen etwas vorsingen könnten. Jedoch ist das irgendwie nicht unser Ding – zumindest nicht, wenn das Baby noch nicht da ist. Im Yoga gibt es eine tolle und sehr wirkungsvolle Alternative. Wir atmen beide tief ein und summen dann in den Bauch hinein.

Plötzlich muss ich auflachen und berichte der Blondine, dass ich kürzlich nach dem Aufstehen Yoga gemacht habe, mein Schatz die Treppe unserer Maisonette-Wohnung heruntergekommen ist und grinsend meinte, dass er eine Frau geheiratet hat, die manchmal schon komische Sachen machen würde. Na – wie er erst reagiert, wenn ich da demnächst sitze und summe!

Ob es peinlich aussieht oder nicht – mein Bauchgefühl sagt mir, dass diese sanften Geräusche unserem Baby gut tun. Ich kann ja summen, wenn Pierre auf der Arbeit ist.

Bis zum nächsten Mal und liebe Grüße von Elischeba

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