Irgendwie hab ich auf meinen eigenen Tee keinen Bock mehr. Kalk im Wasser. Aber so richtig.

Mir ist nach reinem Wasser. Nach purem Genuss. Wusstet ihr, dass Regenwasser so gut wie gar keine gelösten Stoffe enthält?

Auch heute noch gibt es viele Völker, die Regenwasser als einzige Ressource zur Verfügung haben.

Ich erinnere mich daran, dass mir vor vielen Jahren Osmosewasser angeboten wurde und dieses sehr „weich“ geschmeckt hat. Nun mache ich mich auf die Suche nach einem Filter, den ich in die Küche einbauen kann und mit dem ich höchstens einmal im Jahr Arbeit habe.

Wasser trinken
Fotograf: Nils Stawitzki – Model: Elischeba Wilde

Den Impuls gibt mein Wasserkocher. Kalk im Wasser. Weiße Teilchen lösen sich und schwimmen an der Oberfläche. Ist nicht wirklich appetitlich. Und ich trinke doch so gern Tee.

Meine Recherchen im Internet zeigen mir, dass es die unterschiedlichsten Meinungen zum Osmosefilter gibt. Sogar Heilpraktiker streiten über die tatsächliche Wirkung.

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Fotograf: Andreas Wies – Model: Elischeba Wilde

Das wundert mich nicht. Der eine schwört auf Rohkost und der nächste findet, dass gedünstete Speisen verträglicher sind. Die Nachbarin nimmt mit der Steinzeitdiät ab und die Kollegin empfiehlt vegane Ernährung für eine ganzheitliche Lebensweise. Es scheint mehrere Wege zum Erfolg zu geben und manchmal darf man ruhig auch mehrere Ansichten einfach so stehen lassen.

Ich rufe einfach mal bei der Firma „Wapura“ in Schüttorf im äußersten Südwesten Niedersachsens an. Ich möchte mich gerne mal beraten lassen, ob man das Teil auch mit Einbau bestellen kann, weil ich nicht wirklich Wasser trinken möchte, wo ich selbst am Filter rumgeschraubt habe. 😉

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Fotografin: Elischeba Wilde

Eine quirlige Dame berät mich gleich recht ausführlich – wir kommen sogar richtig ins plaudern. Sie schwärmt förmlich vom guten Geschmack und der Qualität des Osmosewassers – und ich werde neugierig.

Wir unterhalten uns auch darüber, dass uns Wasser aus Plastikflaschen gar nicht schmeckt. Kisten schleppen und an Pfandautomaten Schlange stehen ist auch nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung. Ein Filter im Haus ist langfristig gesehen auch klasse für die Umwelt.

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Fotograf: André Plath – Model: Elischeba Wilde

Aber wie funktioniert so ein Osmosefilter überhaupt? Osmosefilter arbeiten nach dem Prinzip der Umkehrosmose und funktionieren wie ein sehr feines Sieb. So werden Ionen im Molekularbereich gefiltert. Deswegen ist auch die Kontrolle der Wirksamkeit recht einfach.

Da Schwermetalle wie Eisen und Blei, aber auch kleinere Ionen durch die Umkehrosmose reduziert werden, hat das „gute Wasser“ eine geringere Leitfähigkeit. Liegt die Leitfähigkeit im Bereich unter 80 Mikrosiemens, so produziert die pureblue gemäß unserem Telefongespräch hochwertiges Wasser.

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Fotograf: Pierre Wilde – Models: Emily & Elischeba Wilde

Der Termin mit dem Techniker findet rasch statt. Ich bin ein wenig erstaunt darüber, dass der Einbau über eine Stunde dauert und quassele den freundlichen Angestellten zwischendurch ein wenig voll. Vielleicht braucht er auch deswegen länger.

Ich erzähle von Kalk im Wasser. Und dass ich total gespannt auf den Geschmack vom gefilterten Wasser bin. Deshalb frage ich neugierig nach, ob er selbst auch Osmosewasser trinken würde. Aber sicher doch! Nichts anderes mehr. Schon seit 20 Jahren.

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Fotograf: Nils Stawitzki – Model: Elischeba Wilde

So. Ich darf kosten. Im ersten Moment bin ich ein wenig enttäuscht. Da gibt es einen Nachgeschmack, den ich gewöhnungsbedürftig finde. War das Osmosewasser, das ich damals probiert habe, nicht irgendwie weicher? Oder war das Einbildung?

Vielleicht lag es auch am eleganten Weinglas, in dem ich es in geselliger Atmosphäre probiert habe. Nun ja. Ein paar Tage vergehen. Und das Wasser schmeckt mir immer besser. Stilles Wasser ist gesünder und besser verträglich als Wasser mit Sprudel.

Wir lieben es. Mein Mann Pierre füllt sich täglich eine Flasche fürs Büro ab. Für die Kids und mich nehme ich auch Osmosewasser mit, wenn wir unterwegs sind. Nach einer Woche schmeckt uns das „normale“ Leitungswasser kaum noch.

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Fotografin: Elischeba Wilde

Das pureblue Gerät war zwar nicht gerade günstig, ist aber langfristig sicher eine gute Entscheidung. Wasserkisten bekommst du auch nicht geschenkt. Und die brauchst du nicht mehr, wenn du so einen tollen Filter im Haus hast.

Kalk im Wasser gehört ebenfalls der Vergangenheit an. Wer von euch kommt mal zum „gefilterten“ Kaffee oder Tee vorbei? Oder wie wäre es mit einem puren Schluck Wasser?

Bis bald wieder und sommerliche Grüße von Elischeba